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Workshops

Die POSITIVE LOUNGE - HIV bewegt uns…

präsentiert Veranstaltungen:

Unser Motto: GUT LEBEN MIT HIV? – JA KLAR!

Für alle interessierten Menschen mit und ohne HIV


Die Veranstaltungen von POSITIVER RAUM

werden von Projekt Information e.V. durchgeführt und finanziert.



Das Konzept vom POSITIVER RAUM:
In einem geschützten Raum sollen sich Menschen zu HIV und verwandten Themen informieren können, sich aber auch untereinander austauschen, vernetzen und gegenseitig unterstützen.

Thema: Aktuelles aus Medizin, Forschung und Wissenschaft.

·      Rückblick 2020
·      Neue Optionen für die Prep
·      Kommt die Heilung?
·      Ausblick 2021


Wann?      Sonntag 01.11.2020  17:00 – 20:00 Uhr
 
Wo?          Onkel Emma – das queere Zentrum
Echternstraße 9, 38100 Braunschweig


2020 hat das SARS-CoV-2 sich gegenüber HIV in den Vordergrund gedrängt.
Trotzdem gab es auch in der HIV-Forschung interessante Entwicklungen, sowohl in der Therapie als auch für die Prävention. Wir wollen uns ansehen, wo wir heute stehen bei den Bemühungen, einer Heilung näher zu kommen und was uns 2021 erwartet. Wir wollen über die neuesten Entwicklungen wie Depotspritze, lang wirksame Tabletten und Implantate aber auch neue Optionen für die PrEP und Entwicklungen im Bereich der Gentherapie reden. Auch die Bedeutung von SARS-CoV-2 für Menschen mit HIV kann ein Thema sein. Dabei werden wir natürlich auf Eure Fragen und Themenwünsche eingehen. 

Referent:  Siegfried Schwarze, Mikrobiologe, Vorstand von Projekt Information e.V.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt!
Der Veranstaltungsraum befindet sich in der ersten Etage und ist leider nicht Barrierefrei.
 
Für die Pause bereiten wir einen Imbiss vor und bitten aus Planungsgründen um eine Anmeldung bis zum 29.10.2020.

Anmeldungen bitte an: info@positivelounge.de oder über unsere Kontaktseite.

Thema: Stigma

·     Krankheit als Stigma

·     die „zweite Erkrankung“  Teil 1 von 2

 
Der zweite Workshop wird im Frühjahr 2021 stattfinden. Eine Teilnahme an beiden Workshops ist erwünscht, aber nicht zwingend.
 

Wann?      Montag 30.11.2020  18:00 – 21:00 Uhr
 
Wo?          Onkel Emma – das queere Zentrum
Echternstraße 9, 38100 Braunschweig


Kaum eine Erkrankung in der Neuzeit ist ein derart politisch und moralisch aufgeladen und stigmatisiert, wie die HIV-Infektion.

In den am besten untersuchten Krankheitsbereichen gilt Stigma als „zweite Krankheit“, die sich auf die ursprüngliche Krankheit (die das Stigma ausgelöst hat) oben draufsetzt. Sie hat – unabhängig von der ursprünglichen Erkrankung – gesundheitliche Folgen, die sich ungünstig auf die ursprüngliche Erkrankung auswirken.

 

In dieser zweiteiligen Workshopreihe wollen wir uns gemeinsam dem Thema Stigmatisierung / Selbststigmatisierung und der sozialen Folge, der Diskriminierung zuwenden und versuchen, deren Folgen zu verstehen. Wie entstehen Stigmas, welche Funktion und welche Folgen haben sie, was ist Selbststigmatisierung genau und wie können Stigma und Selbststigma überwunden werden?

 

Der erste Workshop wird Raum für die eigenen Erfahrungen von Stigmatisierung und Diskriminierung, den Erwartungen, als Mensch mit HIV und AIDS stigmatisiert und diskriminiert zu werden und den Folgen von Stigmatisierung geben. 

Dann werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wieso es eigentlich zu Stigmatisierung kommt. Welche Funktion hat diese Abwertung für die Gesellschaft? Die Übernahme und Verinnerlichung dieser negativen Werturteile mir gegenüber, wird als Selbststigmatisierung bezeichnet.

Referent: Bernd Vielhaber, Medizinjournalist
Moderation: Sabine Körber, Krankenschwester HIV-Ambulanz Magdeburg

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt! Der Eintritt ist FREI!
Der Veranstaltungsraum befindet sich in der ersten Etage und ist leider nicht Barrierefrei.
 
Für die Pause bereiten wir einen Imbiss vor und bitten aus Planungsgründen um eine Anmeldung bis zum 27.11.2020.

Anmeldungen bitte an: info@positivelounge.de oder über unsere Kontaktseite.

Thema: Stigma

·     Krankheit als Stigma

·     die „zweite Erkrankung“  Teil 2 von 2


Wann?      Termin Anfang 2021
 
Wo?          Onkel Emma – das queere Zentrum
Echternstraße 9, 38100 Braunschweig


Kaum eine Erkrankung in der Neuzeit ist ein derart politisch und moralisch aufgeladen und stigmatisiert, wie die HIV-Infektion.

 

In den am besten untersuchten Krankheitsbereichen gilt Stigma als „zweite Krankheit“, die sich auf die ursprüngliche Krankheit (die das Stigma ausgelöst hat) oben draufsetzt. Sie hat – unabhängig von der ursprünglichen Erkrankung – gesundheitliche Folgen, die sich ungünstig auf die ursprüngliche Erkrankung auswirken.

 

In dieser zweiteiligen Workshopreihe wollen wir uns gemeinsam dem Thema Stigmatisierung / Selbststigmatisierung und der sozialen Folge, der Diskriminierung zuwenden und versuchen, deren Folgen zu verstehen. Wie entstehen Stigmas, welche Funktion und welche Folgen haben sie, was ist Selbststigmatisierung genau und wie können Stigma und Selbststigma überwunden werden?

 

Der zweite Workshop wird am Thema Selbststigma weiterarbeiten. Wie weit und an welchen Stellen stigmatisiere ich mich selbst – oder andere Menschen mit HIV und AIDS? Wie wirkt sich das Selbststigma auf meine Gesundheit und mein Leben aus?

Dann wollen wir und anschauen, was es für Möglichkeiten gibt, die Selbststigmatisierung zu überwinden und das Stigma zu bewältigen. Wie habe ich in der Vergangenheit Stigma gemanagt (Schulhof, Mobbing, Coming-Out, …)? Was kann ich selbst (für mich) tun, um Stigma, besser managen zu können – oder bin ich für immer Opfer und kann nur auf eine Veränderung der Gesellschaft hoffen?


Eine Teilnahme an beiden Workshops ist erwünscht, aber nicht zwingend.
Der zweite Workshop der Reihe wird Anfang 2021 stattfinden.

Referent: Bernd Vielhaber, Medizinjournalist
Moderation: Sabine Körber, Krankenschwester HIV-Ambulanz Magdeburg
Beide sind kompetente Referenten und GesundheitstrainerInnen

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt!
Der Veranstaltungsraum befindet sich in der ersten Etage und ist leider nicht Barrierefrei.


Anmeldungen bitte an: info@positivelounge.de oder über unsere Kontaktseite.

Der erste Workshop am 31. Juli 2020

Selbstverständlich unter Einhaltung der gültigen Verordnung Niedersachsens.

Workshop

HIV

– das (un-) bekannte Virus?!

Positiv und andere Viren wie SARS-CoV-2 und CoVID-19

Am 31. Juli 2020  17:00 - 20:00 Uhr im Onkel Emma- das queere Zentrum

Anfang der 1980er Jahre wurde das Krankheitsbild, das wir heute AIDS nennen, erstmals beschrieben. Der Auslöser dieses Krankheitsbildes – das menschliche Immunschwächevirus (HIV) – wurde Mitte der 1980er-Jahre entdeckt. 1989 stand das erste, gegen das HIV-gerichtete Medikament zur Verfügung.
Heute sind über 30 Medikamente verfügbar, die aus einer (unbehandelt) tödlich verlaufenden Infektionserkrankung, eine sehr gut und effektiv behandelbare chronische Erkrankung gemacht haben.

Wahrlich eine Erfolgsgeschichte!

Die meisten Erfolge und Fortschritte der HIV-Forschung und HIV-Medizin sind jedoch an der Öffentlichkeit und völlig vorbeigegangen, sodass in der Öffentlichkeit und den Köpfen der Menschen heute noch die Bilder der frühen 1980er-Jahre die Vorstellungen von HIV und AIDS dominieren und damit auch das Handeln!

Dieser Abend richtet sich an alle interessierten Menschen, wie medizinisches Personal, HIV-Positive, Freunde, Partner und Familienangehörige. 

Wir wollen wissenschaftlich gesicherte Informationen vermitteln über:

—         Übertragungsmöglichkeiten

—         Übertragungswahrscheinlichkeiten

—         Krankheitsverlauf

—         Behandlungsmöglichkeiten 
und die Möglichkeit zum Austausch über die eigenen Hoffnungen, Ängste und Befürchtungen bieten.
Selbstverständlich und zuallererst:

Ihre eigenen Fragen beantworten!

Aus aktuellen Anlass stellen wir zusätzlich die Frage:
Sind Menschen mit HIV besonders durch COVID-19 gefährdet - was ist jetzt gut zu Wissen und zu beachten?


Mit Medizinreferent Bernd Vielhaber und Sabine Körber (HIV-Ambulanz Magdeburg) haben wir kompetente Referenten und Gesundheitstrainer*innen gewinnen können, die ihren eigenen Fragen einen Raum geben können.
 
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt!
  
Für die Pause bereiten wir einen Imbiss vor und bitten aus Planungsgründen um eine Anmeldung bis zum 27.07.2020 an E-Mail: info@positivelounge.de
Der Veranstaltungsraum befindet sich in der ersten Etage und ist leider nicht Barrierefrei.


Anmeldungen bitte an: info@positivelounge.de oder über unsere Kontaktseite.